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Warum eine private Pflegezusatzversicherung?
Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung leistet nicht genug!
Eine private Pflegezusatzversicherung wird immer wichtiger. Denn die Differenz zwischen den Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung (PPV) und den tatsächlichen Kosten im Pflegefall ist immens. Die Leistungen aus der PPV reichen somit im Regelfall nicht aus. Die verbleibenden Beträge, welche nicht durch die PPV gedeckt werden, müssen die Betroffenen oder deren Angehörigen bezahlen. Nicht selten wird hierbei das Vermögen der Familie starkt in anspruch genommen oder gar aufgebraucht. Betroffene ohne eine private Pflegezusatzversicherung können im Ernstfall sogar zum Sozialfall werden, da das Vermögen nur bis zu gewissen Grundbeträgen vor der Verwertung durch das Sozialamt geschützt ist. Das kann mit einer privaten Pflegezusatzversicherung nicht passieren!
Die PPV wurde erst 1995 -
Pflegetagegeldversicherung ist die Pflegezusatzversicherung der Krankenversicherer und dient am häufigsten als sinnvolle Absicherung gegen den Pflegefall. Eine private Pflegezusatzversicherung kann jeder beantragen, der in der deutschen Pflegepflichtversicherung abgesichert ist. Es wird ein fester Tagegssatz vereinbart, der im Pflegefall vom Versicherer bezahlt wird. Die Höhe der Leistung richtet sich nach der erreichten Pflegestufe: Der volle Tagessatz (100%) wird meist erst in der Pflegestufe III ausgezahlt. Eine Pflegezusatzversicherung hat fest vereinbarte Leistungen, welche während der Vertragslaufzeit garantiert sind.
Darauf sollten Sie bei Abschluss einer Pflegezusatzversicherung achten:
Leistet die Pflegezusatzversicherung auch ohne Vorleistung der PPV?
Ein Leistungsanspruch aus der Pflegezusatzversicherung ohne Vorleistung der PPV bedeutet für den Versicherungsnehmer eine Garantie für die versicherte Leistungen. Und zwar auch dann, falls zu einem späteren Zeitpunkt Leistungen der PPV reduziert oder ganz gestrichen werden.
Erfolgen die Einstufung der Pflegebedürftigkeit und Feststellung der Leistungsvoraussetzungen analog der PPV?
Falls die Einstufung im Pflegefall analog der PPV erfolgt, können den Betroffenen doppelte Untersuchungen und zusätzliche Formalitäten erspart werden. Die gesetzliche Pflegeversicherung ordnet Pflegebedürftige einer der drei Pflegestufen zu.
Verzicht auf Wartezeit?
Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Jahre ab Versicherungsbeginn. Für diese Zeit besteht also noch keine Versicherungsschutz. Viele Versicherer verzichten in der privaten Pflegezusatzversicherung auf diese Wartezeiten -
Die Leistungspflicht des Versicherers beginnt zum festgelegten Zeitpunkt, frühestens nach Ablauf der Karenzzeit. Karenzzeiten sind in der Pflegezusatzversicherung eher unüblich.
Leistet die Pflegezusatzversicherung auch bei Demenz / Pflegestufe 0?
Einige Tarife der Pflegezusatzversicherung leisten auch im Falle der Demenz. I.d.R. ist das ein reduzierter Teil der versicherten Leistung in Pflegestufe 3.
Enthält die Pflegezusatzversicherung eine Beitragsfreistellung?
Die Beiträge in der Pflegezusatzversicherung sind bis zum Ende des Versicherungsverhältnisses zu zahlen. Auch im Leistungsfall. Einige Pflegezusatzversicherungen enthalten eine Beitragsbefreiung ab einer gewissen Pflegestufe. Besonders bei Versicherten mit einem hohen Beitrag ist dies ein wichtiger Punkt.
Enthält die Pflegezusatzversicherung eine Leistungsdynamik?
Jede Erhöhung des Versicherungsschutzes der Pflegezusatzversicherung ist grundsätzlich mit erneuter Risikoprüfung oder Wartezeiten verbunden. Einige Tarife der Pflegezusatzversicherung sehen jedoch eine dynamische Anpassung der Leistungen vor. Diese erfolgt Analog der Entwicklung der Pflegekosten oder anhand eines festen %-
Werden die Leistungen der Pflegezusatzversicherung dann auch erhöht, wenn der Leistungsfall bereits eingetreten ist?
Mindestvertragsdauer der Pflegezusatzversicherung?
Die Mindestvertragsdauer der Pflegezusatzversicherung beträgt gemäß §13 MB/EPV 2008 bis zu 2 Jahre. Da eine private Pflegezusatzversicherung jedoch auf lange Zeit abgeschlossen wird, sollte man sie sinnvollerweise nicht mehr kündigen. Daher halten wir diesen Punkt nicht für ausschlaggebend.
Erfolgt eine Leistung auch bei Laienpflege?
Bei einigen Tarifen der Pflegezusatzversicherung erfolgt eine Leistungskürzung, falls die Pflege nicht durch ausgebildete Pflegefachkräfte, sondern durch Laien (bspw. Familie) übernommen wird. Wir empfehlen eine Pflegezusatzversicherung, welche auch bei Laienpflege voll leistet -
Wieviel leistet die Pflegezusatzversicherung bei ambulanter oder stationärer Pflege?
Hierbei handelt es sich um die sogenannten %-
Geltungsbereich des Versicherungsschutzes
Gilt der Versicherungsschutz in der Pflegezusatzversicherung nur in Deutschland oder auch dann, wenn der Versicherungsnehmer seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt?
Assistanceleistungen
Einige Tarife der Pflegezusatzversicherung enthalten besondere Assistance-
Einige Pflegezusatzversicherungen leisten eine Sonderzahlung, wenn der Pflegefall zum ersten mal eintritt.
Mit unserem Pflegezusatzversicherung Vergleich können Sie ganz schnell und einfach die Pflegezusatzversicherung mit dem sinnvollsten Preis-
Monatliche Kosten im Pflegefall und Leistungen der PPV |
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Lücke ambulant |
Pflegestufe I |
Pflegestufe II |
Pflegestufe III |
durchschnittliche Kosten der Pflege |
810 € |
1.950 € |
3.360 € |
Zahlung der Pflegepflichtversicherung |
440 € |
1.040 € |
1.510 € (Härtefälle 1.918 €) |
finanzielle Lücke im Monat |
370€ |
910 € |
1.850 € |
Lücke stationär |
Pflegestufe I |
Pflegestufe II |
Pflegestufe III |
durchschnittliche Kosten der Pflege |
1.915 €* |
2.341 €*(bis zu 2.600 €) |
2.766 €* (bis zu 3.500 €) |
Zahlung der Pflegepflichtversicherung |
1.023 € |
1.279 € |
1.510 € (Härtefälle 1.918 €) |
finanzielle Lücke im Monat |
892 € |
1.062 € |
1.256 € |
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"Kinder haften für ihre Eltern"
Aktuell können in Deutschland fast 40% der Pflegbedürftigen die Kosten für ihr Pflegeheim nicht selbst bezahlen. Zwar springt in diesem Fall die Sozialhilfe ein, aber die Ämter versuchen, sich das Geld bei den Angehörigen zurück zu holen. Vor allem der Ehegatte und die Kinder des Pflegebedürftigen werden dann zur Kasse gebeten.
Die PPV zahlt bei stationärer Pflege maximal 18.120€ p.a., ein Heimaufenthalt kostet jedoch eher +/-
Einkommen des Pflegebedürftigen reicht nicht zur Deckung der Pflegekosten |
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Einkommen des Ehegatten wird herangezogen |
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Sozialamt springt mit ein |
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Rückgriff auf das Vermögen (des Pflegebedürftigen und des Ehegatten) |
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Rückgriff auf Kinder |